Zehn Tage vor seinem 59. Geburtstag verstarb in der Nacht von Freitag auf Samstag Rolf Rüssmann nach einem langen Krebsleiden. Er war beim VfB Stuttgart von Februar 2001 bis Dezember 2002 als Vorstandsmitglied für den Bereich Sport verantwortlich.
Rolf Rüssmann hatte maßgeblichen Anteil daran, dass 2001 der Abstieg aus der Bundesliga vermieden werden konnte und anschließend die "Jungen Wilden" zur Marke in Deutschland wurden. Außer beim VfB Stuttgart war Rolf Rüssmann bei Borussia Mönchengladbach und Schalke 04 erfolgreich als Manager tätig. Rüssmann absolvierte als ehemaliger Vorstopper der deutschen Nationalmannschaft in der Bundesliga 453 Spiele für Schalke und Dortmund.
VfB-Finanzvorstand Ulrich Ruf, der gemeinsam mit Rolf Rüssmann und Peter Godenrath sowie dem damals ehrenamtlich tätigen Präsidenten Manfred Haas den Vorstand bildete, zum Tode des ehemaligen Managers: "Rolf Rüssmann ist in einer der schwierigsten Phasen der Vereinsgeschichte zu uns gekommen und hat seine große Fachkenntnis sowie seine positive Art eingebracht, um den VfB Stuttgart sportlich wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Unser tiefes Mitgefühl gilt in dieser schweren Zeit seiner Frau und seinen beiden Töchtern."
Der VfB Stuttgart wird Rolf Rüssmann ein ehrendes Gedenken bewahren.