Saison:

 
 

Samstag, 06.02.2010, 18:30 Uhr

 

1. FC Nürnberg

VfB Stuttgart

Ergebnis

1 : 2  (0 : 1)

Schiedsrichter
Zuschauer
Felix Zwayer
40384
Aufstellung
1
Raphael Schäfer

2
Dennis Diekmeier

3
Breno

5
Andreas Wolf

8
Christian Eigler

9
Angelos Charisteas

10
Albert Bunjaku

11
Marek Mintál

21
Mickaël Tavares

23
Andreas Ottl

25
Javier Pinola

1
Jens Lehmann

5
Serdar Tasci

6
Georg Niedermeier

9
Ciprian Marica

13
Timo Gebhart

21
Cristian Molinaro

23
Aliaksandr Hleb

27
Stefano Celozzi

28
Sami Khedira

29
Pavel Pogrebnyak

35
Christian Träsch

Tore
60. Min 1:1  Albert Bunjaku
     
22. Min 0:1  Timo Gebhart
87. Min 1:2  Roberto Hilbert
Auswechslungen
62. Min Andreas Wolf
  Dominic Maroh
74. Min Christian Eigler
  Marcel Risse
90+2. Min Raphael Schäfer
  Alexander Stephan
51. Min Ciprian Marica
  Zdravko Kuzmanovic
61. Min Aliaksandr Hleb
  Roberto Hilbert
     
     
Karten
79. Min Breno
88. Min Raphael Schäfer
48. Min Ciprian Marica
79. Min Timo Gebhart
Trainer
Dieter Hecking
Christian Gross
 
 
 
Bundesliga, 06.02.2010

Geschlossene Mannschaftsleistung

Dank einer starken Mannschaftsleistung und einem späten Treffer von Roberto Hilbert gewann der VfB am Samstagabend mit 2:1 beim 1. FC Nürnberg.

Getreu dem Motto "Never change a winning Team" verfuhr Christian Gross beim Spiel gegen den Club. Der Schweizer vertraute derselben Elf, die am vergangenen Wochenende mit 4:1 gegen Borussia Dortmund gewann.

Direktabnahme von Gebhart sorgte für die Führung

In der Anfangsphase ließ der VfB die Nürnberger kommen, die mit viel Elan in die Begegnung gingen und in der sechsten Minute nach einem Eckball von Bayern-Leihgabe Andreas Ottl zur ersten Chance kamen. Doch Angelos Charisteas setzte seinen Kopfball über das Gehäuse von Jens Lehmann. Der VfB probierte es zu Beginn des Samstagabendspiels zumeist über die linke Seite. In der 14. Minute flankte Cristian Molinaro in die Mitte, wo die zweite Bayern-Leihgabe Breno vor dem einschussbereiten Pavel Pogrebnyak zur Ecke klären konnte. Sechs Minuten später brachte Dennis Diekmeier die Kugel in den VfB-16er, wo Charisteas per Kopf auf Albert Bunjaku verlängerte. Der Schweizer Nationalspieler traf jedoch den Ball bei seiner Direktabnahme nicht voll, sodass sein Versuch weit am Tor vorbei ging. Dann schlug der VfB in Person von Timo Gebhart zu.  Sami Khedira eroberte in der 22. Minute das Leder im Mittelfeld, brach nach Zusammenspiel mit Ciprian Marica über links durch und passte flach in die Mitte, wo Gebhart ohne zu fackeln aus 12 Metern in halbrechter Position mit dem Vollspan das Spielgerät zum 1:0 im Netz von Club-Keeper Raphael Schäfer versenkte.

Umstrittenes Handspiel von Diekmeier

Top

Der FC antwortete mit wütenden Angriffen, erspielte sich ein Übergewicht, kam jedoch nicht zu hundertprozentigen Torchancen. Einen Kopfball von Andreas Wolf hielt Lehmann ohne Probleme fest, Marek Mintal verzog einen Schuss aus 17 Metern, und Christian Eigler hatte bei seinem Schuss aus 18 Metern ebenso wenig Fortune. In der 42. Minute konnten sich die Franken dann bei Schiedsrichter Felix Zwayer bedanken, der nach einem klaren Handspiel von Diekmeier im eigenen Strafraum nicht auf Strafstoß, sondern auf Eckball für den VfB entschied. Zuvor hatte Pogrebnyak in den 16er geflankt, wo der Verteidiger des FC mit erhobenen Händen rein grätschte. Vom Ellbogen des Nürnbergers sprang die Kugel ins Toraus. Die Ecke brachte nichts mehr ein, und nach 45 Minuten gingen die Teams in die Kabinen.

Topstürmer des Club traf zum Ausgleich

Die zweite Hälfte begann mit einer Großchance für den VfB. Khedira spielte Marica frei, der bedrängt von Wolf allein vor Schäfer auftauchte, den Ball nicht voll traf, sodass der FC-Keeper die Kugel abwehren konnte. Dann spielte Christian Träsch in der 55. Minute auf Gebhart, der in den 16er dribbelte und aus kurzer Distanz abzog. Mit einem guten Reflex lenkte Schäfer den Ball per Fußabwehr zur Ecke. Dann war Nürnbergs Topstürmer zur Stelle. In der 60. Minute bekam Albert Bunjaku das Spielgerät von Charisteas auf der linken Seite. Er ließ Stefano Celozzi stehen, zog in den Strafraum und schloss mit rechts zum 1:1-Ausgleich ab. Sieben Minuten später probierte es der eingewechselte Roberto Hilbert aus der zweiten Reihe, verzog aber knapp. Kurz darauf flankte Bunjaku in die Mitte, wo gleich zwei Club-Akteure am Leder vorbeisegelten. Im direkten Gegenzug klärte Schäfer vor dem anstürmenden Gebhart in die Mitte. Der eingewechselte Zdravko Kuzmanovic versuchte es aus rund 40 Metern mit einem Schuss aufs leere Tor, verfehlte aber das Ziel um ein paar Meter.

Sami Khedira mit dem entscheidenden Pass zum 2:1

Dann hatte Pogrebnyak seine größte Gelegenheit, als Celozzi in der 73. Minute in den 16er flankte. Doch Schäfer lenkte den Kopfball des russischen Nationalspielers zur Ecke. Zehn Minuten später konterte der FC im eigenen Stadion, Charisteas legte von der Grundlinie auf Bunjaku, der jedoch das Leder aus elf Metern übers VfB-Tor setzte. Dann passte der starke Khedira auf Gebhart, der eng bedrängt von Breno aus spitzem Winkel seinen Meister in Schäfer fand, der per Fußabwehr den Schuss des VfB-Mittelfeldspielers abwehrte. Sekunden später behauptete erneut der VfB-Kapitän den Ball, passte in der 87. Minute diagonal durch den Club-Strafraum. Hinten lauerte Hilbert, der den Ball vorbei an Schäfer zum 2:1 ins Tor schoss. In der letzten offiziellen Spielminute sorgte dann eine Billiardszene im FC-16er für Aufregung. Nach einem Kuzmanovic-Freistoß sprang der Ball von Dominic Maroh an den Pfosten, anschließend bugsierte Serdar Tasci die Kugel nochmals an den Pfosten, ehe Maroh den Ball aus der Gefahrenzone brachte. In der 94. Minute hämmerte Charisteas das Leder aus 15 Metern übers Tor von Lehmann, anschließend pfiff Felix Zwayer die Partie ab.
Die Mannschaft von Christian Gross ging am Ende eines spannenden Spiels und einer kämpferisch guten Leistung als glücklicher Sieger vom Platz und bleibt unter Gross weiterhin ungeschlagen.

Stimmen zum Spiel Top

Das Spiel in voller Länge und die Highlights der Begegnung gibt es zeitnah nach dem Schlusspfiff auf vfbtv im Videostream zu sehen.

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