
VfB-Cheftrainer Armin Veh: "Ich habe zuvor schon gesagt, dass es schwer werden wird. Varna ist heute ganz anders aufgetreten als im Hinspiel. Die Mannschaft war sehr aggressiv. Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Es ist schwierig, wenn man aus dem Nichts das 0:1 bekommt. Dann wird der Gegner immer selbstbewusst und macht gar das zweite Tor. Wir sind aber nochmals zurückgekommen und haben das Ausscheiden gerade noch abgewendet. Ein großer Dank an die Zuschauer, die heute da waren, und uns bis zum Schluss unterstützt haben."
Varna-Coach Nikola Spasov: "Heute ist die bessere Mannschaft mit den besseren Einzelspielern weiter gekommen. Der Unterschied war, dass unsere Mannschaft am Maximum gespielt hat. Meine Spieler waren am Ende platt. Der VfB hat das Tempo nochmals erhöht. Das zeichnet die Qualität einer Mannschaft aus. Wir haben alles gegeben, was möglich war. Für uns was es ein gutes Spiel, aber unsere Möglichkeiten haben es leider nicht zugelassen, weiterzukommen."
VfB-Kapitän Thomas Hitzlsperger: "Es war enorm wichtig weiterzukommen. Damit können wir zufrieden sein, auch wenn die Art und Weise nicht okay war. Es war ein absolut kurioses Spiel. Unsere zwei Treffer kurz vor Schluss waren natürlich enorm wichtig. So ist uns zwei Tage vor dem Spiel gegen Bremen wenigstens die Verlängerung erspart geblieben."
VfB-Debütant Sebastian Rudy: "Eigentlich haben wir das Spiel über weite Strecken bestimmt, aber dann hat das ganze einen etwas unglücklichen Verlauf genommen. Aber zum Glück konnten wir selbst einen 0:2-Rückstand noch umbiegen und sind am Ende weitergekommen. Ich freue mich sehr über mein erstes Pflichtspiel von Anfang an und hoffe natürlich auf weitere Einsätze."
Varna-Angreifer Adrian Fernandez: "Natürlich war es für uns eine besondere Erfahrung im UEFA-Cup zu spielen. Wir haben uns gut gefühlt und konnten eigentlich auch umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten, so dass wir sogar mit 2:0 in Führung gehen konnten. Aber der VfB ist eine große Mannschaft. Deshalb durften wir uns auch nicht wundern, dass sie auf den Rückstand reagierten und zurück ins Spiel kommen konnten. Bei den beiden Gegentoren tragen wir aber auch selbst Schuld, da wir in diesen Situationen zu unkonzentriert waren."
VfB-Verteidiger Ricardo Osorio: "Wir haben uns heute bis zur letzten Minute das Leben selbst schwer gemacht. Insgesamt haben wir etwas schläfrig gewirkt und einfach zu wenig Druck ausgeübt. Demzufolge haben wir auch das 0:1 selbst verschuldet. Das 0:2 war etwas Pech und danach standen wir mit dem Rücken zur Wand. Zum Glück hat uns "Hitz" mit dem Tor dann aber aufgeweckt und Mario mit seinem späten Treffer das Weiterkommen vollends perfekt gemacht."
VfB-Rechtsverteidiger Roberto Hilbert: "In der ersten Hälfte hatten wir das Spiel im Griff. Aber am Anfang der zweiten Halbzeit waren wir einfach zu nachlässig. Letztlich haben wir zwei dumme Tore kassiert. Damit haben wir den Gegner stark gemacht. Zum Glück haben wir es dann aber mit einer guten Moral noch geschafft, das Spiel umzubiegen. Ich bin zufrieden, dass wir weitergekommen sind, aber diese Fehler dürfen uns am Samstag nicht noch einmal passieren."
VfB-Torschütze Mario Gomez: "So hatten wir uns das sicher nicht vorgestellt, denn wir waren heute richtig schlecht. Wir haben den letzten Willen vermissen lassen und waren nicht hundertprozentig konzentriert. Deshalb mussten wir bis zum Schluss zittern. Wir haben ein Jahr dafür gekämpft und geackert, um in die Gruppenphase zu kommen. Und heute hätten wir es um ein Haar verschenkt. Das geht natürlich nicht. Vielleicht steckte das Spiel gegen Bremen schon etwas in unseren Köpfen."
VfB-Keeper Jens Lehmann: "Ich habe ein Spiel gesehen, das sehr unterhaltsam war. Wir sind weitergekommen und stehen jetzt in der Gruppenphase. Das war unser Ziel."
VfB-Verteidiger Serdar Tasci: "Das ist heute blöd gelaufen, aber Hauptsache wir sind weitergekommen. Beim 0:1 habe ich den Ball blind zurückgespielt, mit dem Gedanken, dass Jens im Tor steht."