| Bundesliga | DFB-Pokal | UEFA-Pokal | Länderspiele |
| UI-Cup | Qualifikation | 1. Runde | Gruppenphase | 3. Runde | Achtelfinale | Viertelfinale | Halbfinale | Finale |
Mittwoch, 18.02.2009, 18:15 Uhr
| Ergebnis |
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2 : 1 (2 : 1) |
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Schiedsrichter
Zuschauer
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|---|---|
Bjorn Kuipers (NED) |
17.585 |
| Aufstellungen | |
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16
Vyacheslav Malafeev
4
Ivica Krizanac
8
Pavel Pogrebnyak
11
Radek Sirl
15
Roman Shirokov
18
Konstantin Zyryanov
19
Danny
21
Igor Semshov
22
Aleksandr Anyukov
23
Szabolcs Huszti
44
Anatoliy Tymoshchuk
|
1
Jens Lehmann
3
Ricardo Osorio
4
Khalid Boulahrouz
5
Serdar Tasci
7
Martin Lanig
9
Ciprian Marica
11
Thomas Hitzlsperger
19
Roberto Hilbert
21
Ludovic Magnin
28
Sami Khedira
33
Mario Gomez
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| Tore | |||||||||||||
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| Auswechslungen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Karten | |||||||||||||||||||||||||
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| Trainer | |
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Dick Advocaat
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Markus Babbel
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Zwei Neue brachte VfB-Teamchef Markus Babbel beim UEFA-Cup-Hinspiel der Zwischenrunde in St. Petersburg im Vergleich zum 3:3 am vergangenen Samstag in der Bundesliga gegen Hannover. Ricardo Osorio kehrte nach seiner Verschnaufpause wegen der weiten Länderspielreise genauso in die Startelf zurück wie der zuletzt noch am Oberschenkel lädierte Sami Khedira. Dafür mussten sich Christian Träsch und Jan Simak beim Anpfiff mit einem Bankplatz begnügen.
Im Petrovsky-Stadion war der Rasen nicht grün, sondern nahezu gänzlich braun und das Geläuf entsprechend schlecht bespielbar. Mit den widrigen Verhältnissen kamen die Hausherren gleich zu Beginn bestens zurecht, denn bereits nach zwei Minuten ging der Titelverteidiger in Führung. Zunächst fühlte sich niemand in der VfB-Defensive für Igor Semshov zuständig, der in halbrechter Strafraumposition frei vor Jens Lehmann abziehen konnte. Die Nummer eins des VfB parierte zwar noch hervorragend, aber der Ex-Hannoveraner Szabolcs Huszti hatte anschließend wenig Mühe, den Abpraller zum 1:0 im Tor des VfB zu versenken. Dem VfB bot sich nach knapp zehn Minuten eine erste Möglichkeit, doch Thomas Hitzlspergers Freistoß aus 20 Metern blieb in der Mauer der Russen hängen. Torannäherung Nummer zwei der Babbel-Elf brachte nach einer Viertelstunde dann aber den Ausgleich. Sami Khedira passte im Mittelfeld auf Mario Gomez, der in halbrechter Position in Richtung Strafraum stürmte und mit einem präzisen Linksschuss zum 1:1-Ausgleich ins kurze Eck traf. Als Mario Gomez Mitte des ersten Durchgangs in halblinker Strafraumposition abzog, fälschte Zenits Innenverteidiger Ivica Krizanac die Kugel zwar in Richtung eigenes Tor ab, was letztlich jedoch gefährlicher aussah, als es wirklich war, denn Keeper Vyacheslav Malafeev pflückte sich den Ball letztlich mühelos. Nach 29 Minuten mähte dann Radek Sirl an der Außenlinie Roberto Hilbert derart grob um, dass der Tscheche sich glücklich schätzen konnte, nur die gelbe Karte dafür gesehen zu haben.
Da es allerdings die dritte Verwarnung im laufenden Wettbewerb war, wird Sirl das Rückspiel in Stuttgart nur als Zuschauer erleben können. In dieser Phase des Spiels hatte der VfB seine Anfangsschwierigkeiten längst überwunden und war deutlich besser im Spiel als zu Beginn. Präsent in den Zweikämpfen und meist sicher im Passspiel hatte das Team von Markus Babbel das Geschehen unter Kontrolle. Kurz vor der Pause war es dann noch Kapitän Thomas Hitzlsperger, der Vyacheslav Malafeev mit einem Distanzschuss prüfte, den der russische Auswahltorhüter jedoch letztlich ohne Mühen abwehren konnte. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs fiel dann aber wie aus heiterem Himmel die neuerliche Führung von Zenit. Aleksandr Anyukov wurde auf der rechten Seite nicht richtig angegriffen und konnte zurück auf Anatoliy Tymoshchuk passen, der mit einem satten Schuss ins rechte obere Eck Jens Lehmann keine Chance ließ und zum schmeichelhaften 2:1-Halbzeitstand traf.
Gute Chancen aber keine weiteren Tore für Zenit
Ohne personelle Veränderungen ging es auf beiden Seiten zunächst weiter. Und wie schon in der ersten Hälfte hatte Zenit gleich nach zwei Minuten eine Großchance. Szabolcs Huszti drang über die rechte Seite in den Strafraum ein und bediente Pavel Pogrebnyak, der nicht ganz an die Kugel herankam, was jedoch Igor Semshov die Möglichkeit zum Abschluss gab. Sein Schuss wurde jedoch zum Glück des VfB von Pogrebnyak noch unabsichtlich und in höchster Not abgeblockt. Auf der anderen Seite bekam Mario Gomez nach einer Flanke von Sami Khedira nicht genügend Druck hinter einen Kopfball und ein Drehschuss von Ciprian Marica geriet zu schwach, weshalb Vyacheslav Malafeev in beiden Fällen Herr der Situation blieb. Nach 52 Minuten entschärfte Jens Lehmann einen Schuss von Konstantin Zyryanov und war danach gleich doppelt im Glück, da Pavel Pogrebnyak freistehend den Nachschuss über das Tor setzte und dabei auch noch im Abseits gestanden war. Der Druck der Russen auf das VfB-Tor war in dieser Phase des Spiels groß, da die Babbel-Elf nicht mehr so konsequent in die Zweikämpfe ging, wie über weite Strecken vor der Pause. So konnte sich Szabolcs Huszti nach 56 Minuten über die linke Seite in den Strafraum spielen und Pavel Pogrebnyak bedienen, dessen Direktabnahme Jens Lehmann jedoch parierte. So wie der VfB im ersten Durchgang lange das dominante Team war, bestimmte St. Petersburg nach der Pause weitgehend das Geschehen. Nur selten konnte die Babbel-Elf mit Gegenstößen für Entlastung sorgen. So war ein zu kurz geratener Rückpass, an den Mario Gomez nicht mehr ganz heran kam, weshalb Vyacheslav Malafeev letztlich retten konnte, noch das Gefährlichste. 18 Minuten vor dem Ende wechselte Markus Babbel dann zum ersten Mal aus und ersetzte Sami Khedira durch Arthur Boka, der fortan im linken Mittelfeld spielte, da Martin Lanig Khediras Position im Zentrum einnahm. Und bei Zenit kam kurz danach Angreifer Fatih Tekke für Mittelfeldspieler Konstantin Zyryanov zum Zug. Die nächste Möglichkeit gehörte jedoch Pavel Pogrebnyak, der aus halblinker Position den Ball am langen Pfosten vorbei schoss. Danach wurde auf Seiten des VfB erneut getauscht. Julian Schieber feierte Europapokal-Premiere und übernahm fortan für Ciprian Marica. Die Konterstärke des Gastgebers kam schließlich acht Minuten vor dem Ende wieder zum Tragen, als Szabolcs Huszti nach einer Ecke des VfB alleine in Richtung VfB-Tor stürmen konnte, Jens Lehmann aber gerade noch mit einer Fußabwehr außerhalb des Strafraums Schlimmeres verhindern konnte. Der Ex-Hannoveraner Szabolcs Huszti durfte zwei Minuten vor Schluss schließlich auch noch vorzeitig Feierabend machen und wurde durch Viktor Fayzulin ersetzt. Der Neue stand kaum auf dem Platz, als Mario Gomez die Großchance zum Ausgleich hatte. In halblinker Strafraumposition versetzte er seinen Gegenspieler, scheiterte dann aber mit einem Flachschuss am reaktionsschnellen Vyacheslav Malafeev. Mit einer Blutgrätsche gegen Roberto Hilbert in der Nachspielzeit setzte sich dann auch noch Zenit-Kapitän Anatoliy Tymoshchuk für das Rückspiel außer Gefecht, wobei sich der Ukrainer für seine Attacke auch nicht über eine dunklere Farbe hätte beschweren dürfen. Es war jedenfalls auch für Tymoshchuk die dritte Verwarnung im laufenden Wettbewerb.
Der VfB wurde im Gefrierschrank Petrovsky-Stadion gleich kalt erwischt und lag nach noch nicht einmal zwei Minuten mit 0:1 in Rückstand. Relativ schnell fing sich das Team von Markus Babbel dann aber wieder und brachte die Hausherren mit dem 1:1 nach 15 Minuten gehörig aus dem Rhythmus. Bis in die Nachspielzeit des ersten Durchgangs hatte der VfB dann alles im Griff, ehe eine Schläfrigkeit Tymoshchuk noch das 2:1 ermöglichte. Nach der Pause dominierte Zenit dann das Geschehen und stellte die VfB-Defensive ab und an vor größere Probleme, ein weiteres Tor sollte den Russen jedoch nicht mehr gelingen, so dass im Rückspiel für den VfB noch alles drin ist.